Storch
Aufgrund der Scheunen-Sanierung baute die Gemeinde Erligheim am 31. Januar 2023 das Erligheimer Storchennest ab. Sobald die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, wird das Nest wieder angebracht.
Nestbau
In der Kirche in Erligheim errichtete die Dohlen ein Nest im Glockenturm. Das Nest hatte eine Höhe von 2,20 m und ist leider kurz bevor eine Brut gelegt werden konnte, eingestürzt. Danach bauten die Dohle in einer Luke ein kleineres Brutnest.
Vogel des Jahres
2026 Rebhuhn
Das Rebhuhn ist ein typischer Bewohner offener Agrarlandschaften und lebt vor allem in Feldern und Wiesen. Besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden ist dort sein rauer, schnarrender Revierruf zu hören. Sein kompakter Körper ist mit einem unauffälligen graubraunen Gefieder bedeckt, das es am Boden gut tarnt. Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich, lediglich der deutlichere Bauchfleck kennzeichnet das erwachsene Männchen.
Rebhühner halten sich meist am Boden auf, wo sie nach Grasspitzen, Wildkräutersamen und Getreide scharren. Für die Küken sind Insekten und andere Kleintiere jedoch besonders wichtig, da sie ein gesundes Wachstum ermöglichen. Die Weibchen legen bis zu 20 Eier in gut versteckte Bodennester. Nach dem Schlüpfen kümmern sich beide Eltern gemeinsam um die Jungen, die als „Kette“ oft bis in den Winter zusammenbleiben. (Foto NABU/Jan Piecha)
2025 Hausrotschwanz
Der Hausrotschwanz wurde zum „Vogel des Jahres 2025“ gewählt. Dieser etwa 13 bis 15 Zentimeter große Singvogel ist bekannt für seinen grauschwarzen Körper und den auffällig roten Schwanz. Ursprünglich in steinigen Berglandschaften beheimatet, hat er sich seit etwa 250 Jahren zunehmend in städtische Gebiete ausgebreitet und nutzt dort Nischen an Gebäuden als Brutplätze. Sein melodischer Gesang ist oft schon vor der Morgendämmerung zu hören. Den Winter verbringt der Hausrotschwanz meist in Nordafrika oder dem Nahen Osten, einige Exemplare überwintern jedoch auch in Deutschland. (Foto: BIA/Dennis Lorenz)